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Richard Müller ist seit Jahren
Mitglied der Historischen Gesellschaft Deutscher Schausteller und
unter anderem Betreiber von "Der Skooter". Trotzdem hat Richard
schon länger den Traum, einen klassischen Autoskooter
wiederzubeleben, so wie wir ihn wohl alle aus den 60er und 70er
Jahren kennen: den Holzpfostenskooter mit seinen typischen Chaisen
im Stile der frühen 70er Jahre.

Diesen Traum hat Richard sich nun
verwirklichen können, hat er doch nun nach alter Tradition einen
echten Holzpfostenskooter aktiviert! Lesen Sie hier die ganze
Restaurierungsgeschichte:
Die Firma Richard Müller entstammt
einem altem Familienunternehmen, welches ihren Ursprung bereits
Mitte des 16ten Jahrhunderts findet. Der Urgroßvater Oskar
Winterhalter reiste mit einem großen Illusionspalast, besondere
Attraktion war damals die öffentliche Enthauptung einer Frau. In
einem Artikel der Bottroper Volksnachrichten von 1973 über die
Seniorchefin Hedwig Müller steht geschrieben: "Wie der neunjährige
Richard Müller eifrig versicherte, will er die Familientradition
fortsetzen".
Diesen Vorsatz bekräftigt Richard
natürlich besonders damit, den wohl einzigsten echten
historischen
Holzpfostenskooter Deutschlands in's Leben zu rufen!

Erster Aufbau auf dem Betriebsgelände
in Essen. Schnell war klar: hier wartet ein echtes
Schmuckstück auf
seine Wiederbelebung. Die verschiedenen Bestandteile wie z.B. die
Dachkonstruktion sind im sehr guten Zustand. Der erste Aufbau nach
vielen Jahren Lagerung
ging dann auch schneller voran als erwartet.

Die insgesamt 16 Chaisen aus dem Hause
Ihle (sogenannte Mercedes Chaisen) werden
fachmännisch überprüft.
Nach Inspektion der Fahrelektrik waren 14 Skooterchaisen wieder
gängig, selbst die Beleuchtung funktionierte tadellos!

Erste Probefahrt nach vielen Jahren
der Lagerung. Hier kommt echtes Nostalgiegefühl auf,
man spürt
sofort die Fahrweise der Skootergeneration aus den 60er und 70er
Jahren.

Mittlerweile sind noch eine "Benz" und
eine "Opel" Oltimerchaise
aus dem Hause Ihle dazugekommen.

Nach der ersten Sichtung wurde sofort
mit der Restaurierung begonnen.
Die Sohle erhält komplett neue
Bodenbretter.

Nachdem die Chaisen nun fahrtüchtig
gemacht wurden, werden die Sitze der Fahrzeuge
vom Polsterer neu
bepolstert. Jetzt sitzt man wieder angenehm wie am ersten Tag!

Schon in der Restaurierungsphase
werden die Arbeiten von den zuständigen Spezialisten vom
TÜV Nord
begleitet. Hier werden z.B. die Holzpfosten mit einem speziellen Festigkeitsmeßgerät überprüft, wodurch sich eventuelle Schäden in
der Holzstruktur feststellen und protokollieren lassen.
Das Ergebnis
lautet: Alles in bestem Zustand!

Mittlerweile haben auch die Bodenbretter Ihren neuen
Anstrich erhalten.
 
Die
Holzpfosten bekommen ihren neuen Anstrich. Gut kann man
erkennen, daß einer der
Pfosten komplett neu aufgebaut wurde.Anschliessend werden
noch die Beschläge neu angebracht.
 
Nach
dem Voranstrich werden die Pfosten in Rot und Grün
gestrichen.
Die
neuen Bretter für die Gitter werden mit einem Holzschutz
bestrichen.
 
Gemeinsam geht es schneller, unzählige Teile müssen
geschliffen,
grundiert und mehrmals gestrichen werden.
 
Die
Holzpfosten sind nun endlich fertig bemalt und erstrahlen
in neuem Glanz.
 
Auch
die die Giebelgitter, die zwischen den Holzpfosten
eingehangen werden, sind nun fast fertig.
 
Die
verschiedenen Fotos geben einen Eindruck über die
unzähligen
Arbeitsstunden bei Tag und auch bei Nacht, doch so langsam
dürfen wir
uns
auf die Vollendung des historischen Holzpfostenskooters
freuen.

Die
Pfosten erhalten eine originalgetreue Verspiegelung mit
Spiegelpailetten, so
wie
es in den 60er und 70er Jahren hochmodern war.
 
Dann
wird alles sorgfältig im Packwagen verstaut und nun
wartet alles auf den ersten Einsatz.
Weitere
Infos:
Richard Müller Schaustellerbetrieb Essen
Mobil: 0163-5444388
Internet:
www.der-scooter.de |